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Analyse der kosmetischen Wirksamkeit von Peptidinhaltsstoffen (Teil 5): Carnosin
Grundlagen der Peptidforschung

Analyse der kosmetischen Wirksamkeit von Peptidinhaltsstoffen (Teil 5): Carnosin

03.04.2026

Oxidation und Glykation sind zwei grundlegende Faktoren der Hautalterung und wirken im Bereich der wirksamen Hautpflege. Oxidativer Stress schädigt Zellstrukturen und Kollagenfasern, während Glykation Kollagen vernetzt, wodurch es an Elastizität verliert und die Haut fahl und schlaff wird. Zusammen beschleunigen sie das Auftreten von feinen Linien, Erschlaffung, Mattheit und Rauheit. Carnosin ist ein klassisches aktives Peptid, das sowohl antioxidative als auch Anti-Glykations-Wirkmechanismen besitzt. Als endogen synthetisiertes Dipeptid zeichnet es sich durch hohe Biokompatibilität, Multi-Target-Wirkung und Milde aus und ist daher ein wichtiger Bestandteil von Anti-Aging-Produkten internationaler Marken wie L'Oréal, Olay und CHANDO sowie ein vielseitiger Peptidwirkstoff in Anti-Aging-Formulierungen.

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  1. Grundlegende Informationen und molekulare Eigenschaften

Name: L-Carnosin

Alias: L-Carnosin, Levocarnosin

CAS-Nr.: 305-84-0

Molekularformel: C9H14N4O3

Molekulargewicht: 226,24

Kernstruktur: Ein natürliches Dipeptid, das durch die Amidbindung von β-Alanin und L-Histidin gebildet wird.

Aussehen und Eigenschaften: Weißer, kristalliner Feststoff mit ausgezeichneter Wasserlöslichkeit. Er ist hautverträglich und nicht zytotoxisch.

Carnosin wurde erstmals im Jahr 1900 von dem russischen Chemiker Gulevich in Rindfleischmuskelextrakt entdeckt. Es handelt sich um einen körpereigenen Wirkstoff, der in Wirbeltieren weit verbreitet ist und sich im menschlichen Skelettmuskel, Gehirn, Herz und Magen-Darm-Gewebe verteilt, wobei die höchste Konzentration (bis zu 20 mM) im Skelettmuskel gefunden wird.

Die vielfältigen bioaktiven Eigenschaften von Carnosin beruhen ausschließlich auf seinem präzisen Moleküldesign mit zwei zentralen aktiven Zentren: 1) Der Imidazolring des L-Histidinrests mit einem pKa-Wert von 6,72 entspricht nahezu dem physiologischen pH-Wert des menschlichen Körpers. Dieser Ring ist die zentrale funktionelle Gruppe, die freie Radikale abfängt, reaktive Carbonylspezies neutralisiert, Metallionen chelatisiert und den pH-Wert puffert. Er bildet somit die strukturelle Grundlage für die vielfältigen Wirkungen. 2) Das Molekül enthält drei ionisierbare Gruppen (Carboxyl-, β-Alanin-Amino- und Imidazol-Stickstoff), wodurch es eine ausgezeichnete Wasserlöslichkeit und transdermale Penetrationsfähigkeit aufweist. Die stabile Amidbindung sorgt für den Erhalt der Integrität in der Haut. Als natürlich vorkommender Stoff zeichnet es sich zudem durch hervorragende Biokompatibilität aus.

  1. Synthetische Stoffwechselwege

2.1 In-vivo-Synthese und Metabolismus

Beim Menschen wird Carnosin durch das Enzym Carnosinsynthetase (CARNS1) synthetisiert. Dieser Prozess benötigt Magnesiumionen und ATP. Das Gen, das für dieses Enzym kodiert, ist ATPGD1 (auch bekannt als CARNS1). Da L-Histidin im Körper reichlich vorhanden ist, β-Alanin jedoch nur begrenzt, wird die Carnosinsyntheserate primär durch die Verfügbarkeit von β-Alanin begrenzt.

Der Abbau von Carnosin erfolgt primär durch zwei Enzyme: 1) Die Serum-Carnosinase (CN1), die im Serum und Gehirn vorkommt, ist hochspezifisch und aktiv und baut zirkulierendes Carnosin innerhalb von 2–3 Stunden nach einer Mahlzeit rasch ab. 2) Die Gewebs-Carnosinase (CN2), die in Leber, Nieren und Milz vorkommt, ist eine unspezifische Dipeptidase. Dieser rasche Abbau ist der Hauptgrund für die kurze Halbwertszeit von Carnosin im menschlichen Blutkreislauf (ca. 5 Minuten) und stellt eine zentrale Herausforderung für die Stabilität bei seiner Anwendung dar.

2.2 Industrielle Synthese- und Produktionsmethoden

Die derzeitige industrielle Herstellung von Carnosin erfolgt hauptsächlich durch chemische Synthese, während Biosynthesemethoden kontinuierlich optimiert werden.

Chemische Synthese: Das gängige industrielle Verfahren verwendet Phthalyl-L-Carnosin als wichtiges Zwischenprodukt und liefert hochreines L-Carnosin mittels Hydrazinolyse. Der Kernprozess umfasst folgende Schritte: 1) Hydrazinolyse: Phthalyl-L-Carnosin, Wasser und Hydrazinhydrat werden in einem Reaktor vermischt, unter Rückfluss erhitzt, anschließend mit Essigsäure auf pH-Wert eingestellt und filtriert, um Nebenprodukte zu entfernen. Die resultierende Hydrazinolyselösung wird erhalten. 2) Reinigung: Dichlormethan und Benzaldehyd werden zu der Lösung gegeben, bei Raumtemperatur gerührt und die Phasentrennung abgewartet. Die wässrige Phase wird mit Dichlormethan gewaschen und anschließend mit Aktivkohle und Ammoniak entfärbt. Nach Filtration und Vakuumkonzentration wird Methanol zur Kristallisation zugegeben. Das Produkt wird filtriert und getrocknet, wodurch hochreines, hydrazinfreies L-Carnosin erhalten wird. Dieses ausgereifte Verfahren minimiert Nebenprodukte, bietet eine hohe Reinigungseffizienz und erreicht eine Endreinheit von über 98 %, wodurch es zur dominierenden Produktionsmethode für Carnosin in Kosmetikqualität wird.

Biosynthese (Neue/Optimierte Richtung): Diese Methode nutzt Gentechnik, um Schlüsselenzyme wie GADL1 für die β-Alanin-Synthese zu optimieren und so die Produktionseffizienz zu steigern. Carnosin wird anschließend in einem biologischen System unter Katalyse der Carnosinsynthetase synthetisiert. Dieser Ansatz ist umweltfreundlich und erzeugt wenige Nebenprodukte. Zu den anfänglichen Einschränkungen zählten die geringe enzymatische Effizienz und Ausbeute, was die industrielle Anwendbarkeit behinderte. Jüngste gezielte Evolutionen von Schlüsselenzymen haben die Ausbeuten deutlich verbessert und machen diese Methode zu einem wichtigen zukünftigen Ansatz für die Carnosinproduktion.

  1. Wirkungsmechanismen in der Hautpflege

Der Hauptnutzen von Carnosin in der Hautpflege liegt in seiner synergistischen, dualen Anti-Aging-Wirkung als „Antioxidans + Anti-Glykation“, die direkt die Ursachen der Hautalterung bekämpft und gleichzeitig zusätzliche Vorteile wie entzündungshemmende Reparatur, Lichtschutz und pH-Pufferung bietet.

3.1 Antioxidative Wirkung: Blockierung oxidativer Schäden

UV-Strahlung, Umweltverschmutzung und metabolischer Stress führen zu einer übermäßigen Ansammlung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in der Haut, was Lipidperoxidation, Kollagenabbau und zelluläre DNA-Schäden auslöst – zentrale Faktoren der Hautalterung. Carnosin etabliert ein umfassendes antioxidatives Abwehrsystem über fünf Signalwege:

  • Direkte Radikalfängerwirkung: Der Imidazolring fungiert als Wasserstoffakzeptor und neutralisiert direkt verschiedene reaktive Sauerstoffspezies wie Hydroxylradikale, Superoxidanionen und Peroxylradikale, wodurch direkte Zellschäden reduziert werden.
  • Beendigung von Lipidperoxidations-Kettenreaktionen: Es bindet an toxische Aldehyde wie Malondialdehyd (MDA) und 4-Hydroxy-2-nonenal (HNE), die bei der Lipidperoxidation entstehen, verhindert die Ausbreitung der Peroxidation und schützt die Integrität der Zellmembran.
  • Chelatisierung von Übergangsmetallionen: Es chelatisiert Übergangsmetallionen wie Eisen und Kupfer, hemmt die von ihnen katalysierte Fenton-Reaktion und reduziert so die Bildung freier Radikale direkt an der Quelle. Dadurch wird der durch Metallionen verursachte Kollagenabbau verhindert.
  • Neutralisierung entzündungsfördernder Oxidantien: Es reagiert rasch mit hypochloriger Säure und bildet weniger aktive Derivate, wodurch oxidative Schäden während der Entzündung reduziert und Beschwerden wie Rötung und Brennen gelindert werden.
  • Aktivierung endogener Antioxidanssysteme: Es reguliert die Expression der pro-oxidativen NADPH-Oxidase herunter und erhöht die Aktivität endogener Antioxidantien wie Superoxiddismutase (SOD) und Glutathionperoxidase, wodurch die hauteigene antioxidative Kapazität gestärkt wird.

3.2 Anti-Glykationswirkung: Schutz der Kollagenstruktur

Überschüssige freie Zucker im Körper können durch nicht-enzymatische Glykation mit Hautkollagen und Elastin reagieren und so fortgeschrittene Glykationsendprodukte (AGEs) bilden. Dies führt zur Vernetzung und Fragmentierung der Kollagenfasern sowie zum Elastizitätsverlust, was wiederum zu Hauterschlaffung, feinen Linien und einem fahlen/rauen Teint führt. Carnosin ist ein klassischer Anti-Glykationswirkstoff in der Hautpflege und wirkt über zwei zentrale Mechanismen: 1) Opferbindung: Blockierung der Glykation an der Quelle: Die Aminogruppe und der Imidazolring des Carnosins binden bevorzugt freie Zucker und reaktive Carbonylverbindungen, bevor diese mit Strukturproteinen wie Kollagen und Elastin reagieren können. Dadurch werden diese vor Schäden geschützt. 2) Stoppen des Fortschreitens der Glykation und Reparieren beginnender Schäden: Carnosin kann an leicht glykierte Proteine ​​binden und deren weitere Vernetzung zu AGEs verhindern. Es hemmt außerdem die durch Glykation vermittelte Signalgebung des Kollagenabbaus, wodurch die AGE-Ansammlung in der Haut reduziert und somit die durch Glykation bedingte Erschlaffung und Mattheit verbessert wird.

3.3 Zusätzliche entzündungshemmende und reparierende Wirkung, Stärkung der Hautbarriere

Neben seinen antioxidativen und glykationshemmenden Eigenschaften kann Carnosin Komplexe mit Zinkionen bilden, den NF-κB-Signalweg hemmen und die Freisetzung entzündungsfördernder Faktoren wie TNF-α, IL-6 und IL-8 reduzieren, wodurch Hautentzündungen gelindert werden. Es fördert zudem die Fibroblastenproliferation und beschleunigt die Wundheilung, wodurch es sich zur Beruhigung und Regeneration der Haut nach Eingriffen oder bei geschädigter Hautbarriere eignet.

  1. Wirksamkeit und Anwendungsbereiche der Hautpflege

Die Wirksamkeit von Carnosin in der Hautpflege, die durch seine vielfältigen Wirkmechanismen aufgeklärt wurde, wird durch umfangreiche In-vitro- und klinische Studien am Menschen belegt. Seine wichtigsten Vorteile lassen sich in vier Schlüsselbereichen zusammenfassen:

4.1 Synergistischer Anti-Aging-Effekt über zwei Wege

Carnosin hemmt den durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) vermittelten Abbau der extrazellulären Matrix über seinen antioxidativen Wirkmechanismus und verhindert gleichzeitig durch seine Anti-Glykationswirkung eine abnorme Kollagenvernetzung. Darüber hinaus verzögert es die Alterung von Hautfibroblasten und fördert die Kollagen- und Elastinsynthese. Klinische Studien am Menschen belegen, dass Anti-Aging-Präparate mit Carnosin, die acht Wochen lang regelmäßig angewendet werden, das Erscheinungsbild von Trockenheitsfältchen, feinen Linien und der Tiefe der Nasolabialfalten signifikant verbessern und gleichzeitig die Hautfestigkeit und -elastizität erhöhen. Es handelt sich um einen breit wirksamen Anti-Aging-Wirkstoff, der für alle Hauttypen geeignet ist.

4.2 Anti-Glykation und Hautaufhellung

Bei fahler Haut, ungleichmäßigem Hautton und postinflammatorischer Hyperpigmentierung, die durch zuckerreiche Ernährung und unregelmäßige Lebensweise verursacht werden, hemmt Carnosin effektiv die AGE-Bildung und reduziert den mit der Glykation verbundenen gelblichen Teint. In Kombination mit seiner Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren, verbessert es zusätzlich die durch oxidativen Stress bedingte fahle Haut. Klinische Beobachtungsdaten zeigen, dass die regelmäßige Anwendung über 28 Tage die Hauthelligkeit und -ausstrahlung deutlich verbessert und ihr ein gesundes Strahlen zurückgibt.

4.3 Beruhigung, Regeneration und Barriereunterstützung

Die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von Carnosin tragen dazu bei, Entzündungsreaktionen und oxidative Schäden, die durch UV-Strahlung, chemische Peelings (z. B. AHAs) oder ästhetische Eingriffe verursacht werden, zu lindern und Beschwerden wie Rötungen, Brennen und Juckreiz zu reduzieren. Gleichzeitig stärkt es die Hautbarriere und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Dadurch eignet es sich besonders für die Anti-Aging-Pflege empfindlicher oder geschädigter Haut.

4.4 Zusätzlicher Lichtschutz

Carnosin fängt effektiv überschüssige, durch UV-Strahlung entstehende freie Radikale ab und mindert so lichtbedingte DNA-Schäden und den Kollagenabbau. Es trägt außerdem zur Reduzierung von UV-bedingten Rötungen und Entzündungen bei. Daher kann Carnosin als unterstützender Wirkstoff in Sonnenschutzmitteln für den Tag eingesetzt werden und die Lichtschutzwirkung der Haut synergistisch verstärken.

  1. Formulierungsanwendung und Kompatibilitätsempfehlungen

5.1 Kompatibilität von Dosierung und Formulierung

Kosmetikreines Carnosin (HPLC-Reinheit ≥ 98 %) ist in der Regel in Formulierungen bei Konzentrationen von 0,1 % bis 2,0 % wirksam. Studien zeigen, dass eine Konzentration von 0,5 % signifikante antioxidative und Anti-Glykations-Wirkungen aufweist. Es ist mit den meisten Hautpflegeformulierungen kompatibel. Wichtige Anwendungsbereiche und empfohlene Konzentrationsbereiche sind:

  • Anti-Aging-/Anti-Glykations-Seren: 0,5 % - 2,0 %
  • Straffende/Anti-Falten-Cremes/Lotions: 0,2 % - 1,0 %
  • Aufhellende/Maskenbehandlungen: 0,3 % - 1,0 %
  • Sonnenschutzmittel für den Tag: 0,1 % - 0,5 %
  • Produkte zur Nachbehandlung: 0,2 % – 0,8 %

5.2 Synergistische Kombinationsstrategien

Die Wirkung von Carnosin an mehreren Stellen kann in Synergie mit verschiedenen Wirkstoffen die Wirksamkeit steigern. Bewährte klassische Kombinationen sind beispielsweise:

  • Carnosin + Ergothionein/Idebenon: Für eine synergistische antioxidative Wirkung. Carnosin bietet einen breiten Schutz vor freien Radikalen, während Ergothionein die Mitochondrien schützt. Ihre Kombination schafft ein umfassenderes antioxidatives Abwehrnetzwerk und verstärkt so die Anti-Aging- und aufhellende Wirkung.
  • Carnosin + Niacinamid: Carnosin hemmt die Glykation direkt an der Quelle, während Niacinamid den Melanintransport zu den Keratinozyten effektiv blockiert und die Hautbarriere repariert. Diese Kombination eignet sich zur Behandlung von fahler, blasser Haut und geschwächter Hautbarriere.
  • Carnosin + Kollagen-Signalpeptide (z. B. Palmitoyl-Pentapeptid-4): Carnosin schützt vorhandenes Kollagen vor oxidativem und glykativem Stress, während Kollagen-Signalpeptide die Neubildung von Kollagen anregen. Dieser synergistische Ansatz aus Schutz und Synthese ist hochwirksam gegen Hauterschlaffung und feine Linien.
  • Carnosin + GHK-Cu (Kupferpeptid): Carnosin fängt freie Radikale ab und reduziert Entzündungen, während GHK-Cu die Hautbarriere stärkt und die Geweberegeneration fördert. Diese Kombination ist sanft und wirksam für Anti-Aging und die Regeneration empfindlicher Haut sowie für die Nachbehandlung kosmetischer Eingriffe.

5.3 Inkompatibilitäten und Vorsichtsmaßnahmen

Um die Aktivität und Langzeitstabilität von Carnosin in Formulierungen zu erhalten, ist die Beachtung der Kompatibilität und der Lagerbedingungen entscheidend. Es sollte nicht gleichzeitig mit starken Oxidationsmitteln wie hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid verwendet werden, um oxidativen Abbau zu verhindern. Der pH-Wert der Formulierung sollte nicht dauerhaft unter 3 liegen. Bei Kombination mit starken Säuren wie hochkonzentrierten AHAs oder reiner L-Ascorbinsäure werden Strategien wie getrennte Anwendungszeiten oder Verkapselung (z. B. Mikroverkapselung) empfohlen. Darüber hinaus sollte die Verwendung starker Chelatbildner (z. B. Dinatrium-EDTA) kontrolliert werden, um mögliche Wechselwirkungen mit der Carnosin-Aktivität zu minimieren. Um potenzielle Probleme bei der Hautpenetration und Stabilität zu lösen, werden Verabreichungstechnologien wie die liposomale Verkapselung oder die Nano-Verkapselung empfohlen, um die Stabilität und Bioverfügbarkeit zu verbessern.

  1. Zusammenfassung

Carnosin ist ein seltenes körpereigenes Peptid in der Hautpflege mit stark antioxidativen und glykationshemmenden Eigenschaften. Dank seiner hervorragenden Biokompatibilität, seiner vielfältigen Anti-Aging-Wirkmechanismen und seiner milden, für alle Hauttypen geeigneten Eigenschaften hat es sich zu einem klassischen und vielseitigen Inhaltsstoff in Anti-Aging-Formulierungen entwickelt. Es geht über die Bekämpfung einzelner Anti-Aging-Ziele hinaus und wirkt den beiden Hauptursachen der Hautalterung entgegen: Oxidation und Glykation. Es kann als Kernbestandteil in Anti-Glykations-/Anti-Aging-Formulierungen oder als unterstützende Komponente zur Synergie mit verschiedenen Wirkstoffen eingesetzt werden und ist somit ein unverzichtbarer Peptid-Kernbestandteil in moderner, hochwirksamer Anti-Aging-Hautpflege.