Zweikanal-Peptidsynthesizer
Kanäle: 2
Reaktorvolumen: 0,5 – 2 l
Aminosäurepositionen: 10
Synthesemaßstab: 2 – 25 mmol
Abmessungen (B×T×H): 108 cm × 62 cm × 90,5 cm
Atlas 4 (ehemals 286 Max) ist ein Zweikanal-Synthesesystem, das speziell für Pilotanlagen entwickelt wurde. Es ermöglicht die simultane Synthese zweier verschiedener Peptidsequenzen und steigert so die Effizienz in Forschung und Entwicklung. Das System unterstützt sowohl synchrone Aktivierung als auch Präaktivierung und lässt sich dadurch flexibel an unterschiedliche Anforderungen von Syntheseprozessen anpassen. Es nutzt quantitative Wäge- und Volltransfertechnologie in Kombination mit einem präzisen 1-ml-Flüssigkeitsdosiersystem. Bei gleichzeitig effizienter Reaktionskontrolle reduziert es den Reagenzienverbrauch deutlich und ist somit eine zuverlässige Wahl für die Pilotprozessentwicklung und die Synthese im kleinen bis mittleren Maßstab.
Temperaturregelungsmethode
Wasserbad / Elektromagnetische Induktion
Aminosäure-Flaschenvolumen
250 ml
Lösungsmittelbehälter
0,5 l, 1 l, 2 l, 5 l, 10 l
Mischmodus
180° vertikale Inversion + Stickstoffblasenbildung
Stromversorgung
110/220 V, 50/60 Hz
Q Was bedeutet „Dual-Channel“ beim Peptidsynthesizer Atlas 4?
Der Dual-Channel-Betrieb des Atlas 4 ermöglicht die gleichzeitige Durchführung zweier unabhängiger Synthesereaktionen. Jeder Kanal arbeitet mit einem eigenen Reaktor, sodass Forscher zwei völlig unterschiedliche Peptidsequenzen in einem einzigen Gerätedurchlauf synthetisieren können. Dies steigert den Durchsatz und die Effizienz in Forschung und Entwicklung erheblich.
Q Welche Synthese-Skalen unterstützt der Atlas 4?
Der Atlas 4 unterstützt Synthesemaßstäbe von 2 mmol bis 25 mmol mit Reaktorvolumina von 0,5 L, 1 L und 2 L. Dadurch eignet er sich sowohl für die Entwicklung von Pilotprozessen als auch für Produktionsläufe im kleinen bis mittleren Maßstab.
Q Welche Aktivierungsmodi unterstützt das System?
Der Atlas 4 unterstützt sowohl synchrone Aktivierungs- als auch Voraktivierungsmodi. Diese Flexibilität ermöglicht es dem System, sich ohne Hardwaremodifikation an eine Vielzahl von Syntheseprotokollen und Prozessanforderungen anzupassen.
Q Wie minimiert das System den Reagenzienverbrauch?
Der Atlas 4 nutzt quantitative Wägetechnik und Volltransfertechnologie in Kombination mit einem präzisen 1-ml-Flüssigkeitsdosiersystem. Dadurch wird sichergestellt, dass pro Zyklus nur die exakt benötigte Reagenzmenge abgegeben wird, wodurch unnötiger Abfall während der Synthese deutlich reduziert wird.
Q Welches Mischverfahren wird im Reaktor angewendet?
Der Reaktor nutzt eine Kombination aus 180°-Vertikalinversionsmischung und Stickstoffbegasung. Dieses duale Mischverfahren gewährleistet einen gründlichen und gleichmäßigen Kontakt zwischen Harz und Reagenzien und trägt so zu einer hohen Kopplungseffizienz und gleichbleibenden Peptidqualität bei.
Q Welche Anforderungen an Stromversorgung und Installation gelten für den Atlas 4?
Das Atlas 4 ist sowohl mit 110-V- als auch mit 220-V-Netzteilen bei 50/60 Hz kompatibel und eignet sich daher für Labore weltweit. Das Gerät wiegt 87 kg und hat Abmessungen von 108 cm (B) × 62 cm (T) × 90,5 cm (H), weshalb für die Installation ausreichend Platz und Tragfähigkeit erforderlich sind.